ZONTA KINO – DIE UNBEUGSAMEN

Ein sehr besonderer Kino-Abend an einem sehr besonderen Internationalen Frauentag.

Politik ist eine viel zu ernste Sache, als daß man sie allein den Männern überlassen könnte.

Vor dem aktuellen Hintergrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine erscheint dieses Zitat von Käte Strobel (Bundesministerin für Familie und Gesundheit von 1966 – 1972) nochmals in einem anderen Licht.

Mit wohl gewählten und sehr deutlichen Worten führe ZONTA Präsidentin Andrea Kuhn in den Abend ein.

In der Bonner Republik der 1950er Jahre waren vor allem Männer für das politische Tagesgeschäft zuständig. Frauen mussten sich ihre Beteiligung an den demokratischen Entscheidungsprozessen mit harter Pionierarbeit gegen erfolgsverwöhnte Männer erkämpfen. Sexismus und Herabsetzung waren an der Tagesordnung, doch davon ließen sie sich nicht beeindrucken.

Vieles hat sich seit dem verändert. Doch sind die Kämpfe, die die Frauen in der Politik von damals ausgefochten haben, so viel anders als heute? Wo stehen wir im Jahr 2022?

Der Frauenanteil im Bundestag ist nach zwanzig Jahren wieder zurückgegangen und beträgt aktuell nur 31 Prozent.

Wenn wir Frauen in der Politik wollen, müssen wir sie auch wählen” bemerkte Andrea Kuhn dazu sehr treffend.

Traditionsgemäß kamen die Einnahmen des ZONTA-KINO-ABENDS bisher immer lokalen Service-Projekten des Clubs zugute.

Dieses Mal wird der komplette Erlös aus dem Kartenverkauf und der Spenden vom Club verdoppelt. Eine Hälfte wird dann für eine ukrainische Flüchtlingshilfe hier vor Ort verwendet. Die andere Hälfte fließt an ZONTA Clubs in Rumänien und Bulgarien, die geflüchteten Frauen und Kindern aus der Urkraine in ihren Ländern Hilfe leisten.

Wir bedanken uns bei allen Besucherinnen und Besuchern, die uns durch den Kauf der Karten und mit ihren Spenden HELFEN BEIM HELFEN!

Ein großes Dankeschön natürlich auch ans FORUM Offenburg!

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